Geschichte

Meilensteine aus mehr als 40 Jahren

Der Lehrstuhl für Unternehmenslogistik (ehem. Lehrstuhl für Fabrikorganisation) ist der Gründungslehrstuhl und somit der älteste Lehrstuhl der Fakultät Maschinenbau. Hier finden Sie die Meilensteine unserer über 40-jährigen Entwicklung.

  • 2019
  • 2018
  • 2017
  • 2016
  • 2014
  • 2013
  • 2012
  • 2011
  • 2010
  • 2009
  • 2008
  • 2007
  • 2006
  • 2002
  • 2000
  • 1998
  • 1996
  • 1995
  • 1993
  • 1984/85
  • 1979
  • 1974
  • 1972
  • Oktober 1971
  • Der Lehrstuhl wächst

    Der Lehrstuhl wächst und damit auch die Anzahl unserer Projekte und Neuerungen. Das Jahr 2019 war für uns deshalb besonders ereignisreich.

    Zum einen starteten zwei Forschungsprojekte: PERSIST und VISITS. PERSIST beschäftigt sich mit der Rolle des Einkaufs und den Herausforderungen in Zeiten der Digitalisierung sowie der benötigten Skills und Kenntnisse im Einkauf 4.0. Für eine erfolgreiche Wissensvermittlung finden die Ergebnisse Anwendung in einen modularen Kurs mit Gamification-Elementen. Bei VISITS dreht sich alles um die Vernetzung und Interaktionsarbeit in Smarten Technische Services. Dabei sollen z. B. Herausforderungen identifiziert und das Schnittstellenmanagement für gute Interaktionsarbeit analysiert werden, um letztendlich Gestaltungsregeln zur Verbesserung Smarter Services abzuleiten.

    Zum anderen wurde CreaLOGtiv erfolgreich abgeschlossen. Bei dem Projekt wurden kreativwirtschaftliche Ansätze aus der Spielentwicklungsindustrie nutzbar gemacht, um den mit der Industrie 4.0 einhergehenden Herausforderungen für die Kompetenzen in der Logistikbranche zu begegnen. Das Ergebnis war eine realistische Lernspielumgebung auf Basis von Virtual Reality Technologien, die Prozessgestaltungskompetenzen in der Logistik fördert und kollaboratives Lernen ermöglicht.

    Auch in der Lehre gibt es Neuerungen. So haben wir unsere Veranstaltungen erfolgreich einem Reakkreditierungsprozess unterzogen. In diesem Zuge wurden Lehrinhalte aktualisiert sowie ein „Flipped Classroom“ Ansatz verfolgt, bei dem ein interaktiver Austausch mit den Studierenden und neue Lehrkonzepte etabliert wurden.

    Weiterhin wurde schon das 18. Instandhaltungsforum in Kooperation mit dem Fraunhofer IML durchgeführt. Der thematische Schwerpunkt war in diesem Jahr „Fit for Smart Maintenance“. In spannenden Vorträgen wurde die Zukunft der Instandhaltung sowohl von hochrangigen Industrievertretern als auch von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet. Es wurde deutlich, dass die Smart Maintenance kein Zukunftsgedanke mehr ist, sondern ein ganz wesentlicher Treiber für die digitale Transformation vieler Unternehmen.
    Mit der Vergrößerung unseres Lehrstuhls wurde auch der verfügbare Platz knapp. Aus diesem Grund haben wir die „Area 42“ aufgebaut – ein Raum mit Arbeitsplätzen für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte, der bei Bedarf auch schnell zu einem Meetingraum umfunktioniert werden kann.

    Am LFO hat sich also einiges bewegt. Trotz der zahlreichen Neuerungen und Projekte durften wissenschaftliche Erkenntnisgewinne natürlich nicht zu kurz kommen. Dementsprechend wurde das Dortmunder Management Modell, das die Grundlage unserer Forschungsarbeit bildet, im „Handbuch Industrie 4.0“ veröffentlicht. Das Modell ermöglicht eine integrierte, prozessorientierte Betrachtung des Managements der Industrie 4.0 und beschreibt damit einen kontinuierlichen Prozess für einen zielgerichteten Wandel.
    Wir blicken mit Spannung auf das neue Jahr, denn es zeichnet sich jetzt schon ab, dass 2020 wieder ein besonderes Jahr für den LFO wird.

  • Juniorprofessorin Anne Meyer am LFO

    Um die wachsende Anzahl der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die damit einhergehenden zunehmenden administrativen Aufgaben adäquat zu betreuen und zu bewältigen, haben wir uns im Jahr 2018 dazu entschieden, das Führungsteam zu vergrößern. Neben der Ober-Ingenieurin Natalia Straub und mir selbst, sind Dr.-Ing. Christoph Besenfelder, nach erfolgreicher Promotion, und Jun.-Prof. Dr.-Ing. Anne Meyer dazu gekommen.
    Anne Meyer hat die Junior-Professur für Digitalisierung in Unternehmenslogistik und Supply Chain Management an der Fakultät Maschinenbau inne und ist administrativ an den LFO angegliedert. Über die Stellung eines Zusatzantrages bei der DFG wurde sie offiziell mit einer Promotionsstelle in das Graduiertenkolleg 2193 „Anpassungsintelligenz von Fabriken im dynamischen und komplexen Umfeld“ aufgenommen und bereichert das Konsortium mit ihrer Forschungsexpertise im Bereich Optimierung und Analytics. Für die Doktorandinnen und Doktoranden am LFO übernimmt sie die Co-Betreuung und wirkt intensiv an der Vorbereitung des Verlängerungsantrags für das Graduiertenkolleg mit.

  • Innovationslabor, Leistungszentrum, Managementmodell…

    aus dem Vorwort des Jahresberichtes 2017:

    […] wir auch im letzten Jahr unsere zentralen Arbeitsfelder konsequent weiterentwickelt und auf die Herausforderungen der digitalen Transformation in Unternehmenslogistik und Supply Chain Management ausgerichtet. Dabei ist es uns sehr wichtig, dass wir die Ergebnisse unserer Arbeit in Forschung und Lehre auch erlebbar und greifbar sowie auf diese Weise besser verständlich machen. Dies gilt insbesondere für die neuen Technologien in der additiven Fertigung sowie in den Bereichen Augmented und Virtual Reality. Dabei hilft uns unsere enge Zusammenarbeit mit dem Bereich Unternehmenslogistik des Fraunhofer IML, wo in den letzten Monaten ein virtuelles Experimentierfeld zum Management der Industrie 4.0 entstanden ist; in diesem sog. VR-Lab Supply Chain Management bringen wir aktiv unsere Ideen und Erkenntnisse ein.

    Wir konnten in den letzten zwölf Monaten auch einen wichtigen Beitrag zu großen Initiativen am Wissenschaftsstandort Deutschland leisten. So beteiligt sich der LFO am Innovationslabor für hybride Dienstleistungen in der Logistik genauso wie am Leistungszentrum für Logistik und IT. Für beide Initiativen können wir die Ergebnisse unserer Arbeit in den zentralen Themenfeldern des Lehrstuhls in Wert setzen. Umgekehrt bekommen wir aus diesen Großprojekten auch wieder Impulse, die wir in zukünftigen Forschungsprojekten und Lehrveranstaltungen einbauen.

    Aus den vielen spannenden Themen, die uns das letzte Jahr über wieder intensiv beschäftigt haben, fällt es schwer ein paar wenige herauszugreifen und in einem Vorwort darauf einzugehen, ohne anderen, die nicht besonders Erwähnung finden, nicht gerecht zu werden. Alle Themen sind spannend und warten darauf von Ihnen im Jahresbericht nachgelesen zu werden. Insgesamt möchte ich aber festhalten, dass wir unsere Position an der Schnittstelle von Technologien und Management weiter gestärkt haben und damit unser Dortmunder Management-Modell zur Industrie 4.0 weiterentwickeln konnten. Dieses Modell soll uns in Zukunft auch dabei helfen, die Management-Ansätze in Richtung Plattformökonomie weiterzuentwickeln. Ich bin fest davon überzeugt, dass Plattformen – wie wir sie mit der Social Networked Industry am Standort gerade selbst auf- und ausbauen – unser zukünftiges Wirtschaftsleben stark verändern.

  • Kickoff PERFECT“ (Purchasing Education & Research for European Competence Transfer

    On February 11th, 2016, the kick-off meeting of the Erasmus+ project PERFECT (Purchasing Education & Research for European Competence Transfer) took place in Dortmund. The participants from Dortmund, Mainz, Twente, Staffordshire and Lappeenranta met already the evening before for a comfortable get-together at steak restaurant Pfefferkorn at the Phoenixsee in order to get in contact personally and bring up the first aspects with regard to project contents.

    The kick-off meeting served mainly as a possibility for all participants to get to know the people with whom to cooperate during the next three years and for creating awareness of organisational and administrative rules as well as for scheduling the next meetings and implementing project management tools. Moreover, it was important to reach a mutual understanding of goals and further approaches and to present the results of the first work package, which deals with discovering and supporting Purchasing & Supply Management (PSM) skills and capabilities by means of literature research and benchmarking studies of existing academic and practical programs.

    The participants found the meeting to be very interesting and constructive due to a pleasant atmosphere and open discussions

  • 2. EXCHAiNGE in Dortmund

    aus dem Vorwort von Michael Henke zum Jahresbericht 2014:

    „Das erste komplette Jahr von mir als Inhaber des Lehrstuhls für Unternehmenslogistik ist vergangen wie im Fluge. Wir haben das Jahr 2014 u.a. dazu genutzt, die von mir neu mit nach Dortmund gebrachten Themenbereiche Einkauf und Supply Management sowie Finanzen mit den originären Themen des LFO zu verbinden und gemeinsam weiterzuentwickeln.

    Um ein Ergebnis dieser strategischen Arbeit, […], gleich an der Stelle vorwegzunehmen: Wichtiges Ziel und Ergebnis der Forschungsarbeit ist und bleibt die effektive Nutzbarmachung neuer Technologien und realisierbarer Managementlösungen für die Praxis in Logistik, Einkauf und Produktion. Dies gilt für die Unternehmenslogistik und das Supply Chain Management im Allgemeinen und für das hochaktuelle Thema „Industrie 4.0″ im Besonderen. Für die zunehmende umfassende Dezentralisierung der Wertschöpfung müssen geeignete und neue Managementansätze zur Selbststeuerung und Selbstorganisation von Logistik, Produktion und Einkauf weiterentwickelt werden. Dies gilt für Großunternehmen, aber insbesondere auch für kleine und mittlere Unternehmen.

    […]So haben wir in 2014 mit der Vorbereitung des 16. InFo (Instandhaltungsforum) begonnen und damit die Grundlagen geschaffen für eine Fortsetzung des etablierten und wissenschaftlichen Austauschs in 2015 über Instandhaltung, die sich in der 4. Industriellen Revolution zu einer „Smart Maintenance“ mausert. Mit der EXCHAiNGE, The Supply Chainers‘ Conference, haben wir uns tatkräftig an der Organisation einer Veranstaltung für Supply Chain Experten beteiligt, die im Jahr 2015 bereits in die dritte Runde geht und uns auch die Möglichkeit geben soll, einige unserer aktuellsten Forschungsthemen einem breiteren Fachpublikum vorzustellen.

    Hierbei, wie auch in vielen anderen anwendungsorientierten Forschungsprojekten arbeiten wir eng mit dem Bereich Unternehmenslogistik des Fraunhofer IML zusammen. Mit der Graduate School of Logistics wollen wir in den nächsten Monaten vor allem die internationale Ausrichtung unserer Themenfelder vorantreiben – und das nicht nur für unsere Themen, sondern auch für die Fakultät und die TU Dortmund.“

  • Prof. Dr. Michael Henke wird neuer Leiter des LFO

    Prof. Dr. Michael Henke (42) ist neuer Leiter des Lehrstuhls für Unternehmenslogistik der Fakultät Maschinenbau der TU Dortmund sowie Institutsleiter am Fraunhofer IML. Er tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Axel Kuhn an, der im vergangenen Jahr nach über 20 Jahren in beiden Positionen in den Ruhestand verabschiedet wurde. Henke, der bisher den Lehrstuhl für Einkauf und Supply Management an der EBS European Business School in Wiesbaden inne hatte, hat seine neuen Aufgaben zum 1. September 2013 übernommen.

    »Mit Prof. Henke konnten wir einen ausgewiesenen Supply Chain-Experten für die Logistik in Dortmund gewinnen. Im Hinblick auf die zentralen Zukunftsthemen wie Industrie 4.0 oder Big Data wird eine stärkere Verzahnung aller Disziplinen immer wichtiger. Als Wirtschaftswissenschaftler ergänzt Michael Henke unsere Arbeit daher optimal und wird sowohl am Institut, als auch am Lehrstuhl neue Impulse in Richtung Unternehmensplanung setzen«, freut sich Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML.

  • Professor Kuhn gibt die Leitung des LFO ab

    Nach dem 40-jährigen Lehrstuhljubiläum in 2011 ging es im Jahr 2012 bewegt weiter. Zum 31. Juli hat Prof. Dr. Axel Kuhn nach 19 Jahren Lehrstuhlleitung und 39 Jahren Tätigkeit an der TU Dortmund die Leitung des LFO abgegeben. Am 02. Oktober 2012 im Rahmen der Abendveranstaltung des Zukunftskongress Logistik haben wir Ihn gebührend und mit einer ergreifenden Laudation von Dr. Volker Paetz, langjähriger Weggefährte des LFO und heute als Manager bei ThyssenKrupp Materials tätig, verabschiedet.

    Kommissarisch leitet seit 01. August Tobias Hegmanns die Lehrstuhlarbeit.

    Neben dieser einschneidenden Veränderung tritt es fast in den Hintergrund, dass der Lehrstuhl auch in 2012 wieder hervorragende Arbeit geleistet hat: ein vielfältiges Lehrportfolio mit 18 regelmäßigen Lehrveranstaltungen, die Betreuung von 43 Abschluss- und Projektarbeiten sowie die Bearbeitung von insgesamt neun laufenden bzw. neu begonnenen Forschungsprojekten. Zwei neue DFG Projekte konnten in 2012 zum Einsatz der Simulation in der antizipativen Veränderungsplanung und zur nutzungsabhängigen Instandhaltung von Intralogistiksystemen begonnen werden. Ein weiterer Forschungsantrag zum Thema der flexiblen Kapazitätsplanung und -bereitstellung für kmU wurde von der AiF für 2013 bewilligt.

  • LFO feiert Jubiläum

    Wir blicken auf das Jahr 2011 mit Freude und Stolz zurück; Freude, weil das vergangene Jahr erneut von viel Erfolg geprägt war, und Stolz, weil wir das 40jährige Jubiläum unseres Lehrstuhls gefeiert haben. Insbesondere dieses Ereignis möchten wir hier hervorheben.

    Vor 40 Jahren wurde Prof. Günter Lindner mit der Gründung einer Fakultät Fertigungstechnik an der Universität Dortmund beauftragt, die er dann auch erfolgreich in dieTat umsetzte. Am 1. Oktober 1971 schließlich wurde die Fakultät Fertigungstechnik – die später in Maschinenbau umbenannt werden sollte – gegründet. Der Lehrstuhl für Fabrikorganisation(LFO) war Gründungslehrstuhl und Prof. Lindner Gründungsdekan. Er fokussierte den Lehrstuhl für Fabrikorganisation auf die Aspekte der Industrieorganisation, Fabrik- und Werkstattplanung, Produktionskontrolle und Managementinformationen, Führungstechniken und Instandhaltung. Mit einer starken Praxisorientierung legte er den Grundstein für das heutige Profil des LFO.

    Anlässlich dieses Jubiläums haben wir am Vorabend dieses Gründungsdatums, am 30. September 2011, gemeinsam mit aktuellen und ehemaligen Lehrenden, Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und weiteren Gästen feierlich auf die vergangenen Dekaden zurückgeblickt, indenen sich der LFO zu einem integralen Bestandteil der heutigen Fakultät Maschinenbau entwickelt hat.

  • Der Lehrstuhl für Fabrikorganisation: ein wichtiger Partner im EffizienzCluster LogistikRuhr

    Im Januar gab die Bundesbildungsministerien Frau Prof. Dr. Annette Schavan die Sieger der zweiten Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs bekannt; darunter auch unseren EffizienzCluster LogistikRuhr.

    Dieses in der Logistik einzigartige Großprojekt umfasst das Ruhrgebiet, das die größte Metropolregion Deutschlands ist. Mehr als 120 Antragsteller entlang der logistischen Wertschöpfungskette haben sich in 30 Verbundprojekten zusammengefunden: von Forschung und Bildung über Logistiktechnologieanbieter und Logistikdienstleister bis zu den Endanwendern. Maßgeblich dabei ist die Zusammenarbeit der Dortmunder und Duisburger Bildungs- und Forschungseinrichtungen (TU Dortmund, Fraunhofer IML und ISST und Universität Duisburg-Essen).

    Der Lehrstuhl für Fabrikorganisation ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Partner im EffizienzCluster LogistikRuhr. Er forscht und entwickelt gemeinsam mit Industrie- und Logistikunternehmen in drei Verbundprojekten.Es ist das erklärte Ziel des EffizienzClusters, innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die geleitet durch die globalen Megatrends die Gesellschaft auf die wandelnden Rahmenbedingungen vorbereiten sollen.

  • Gründung der Graduate School of Logistics

    Mit Trauer und Betroffenheit mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass am 03. März 2009 Herr Professor Dr.-Ing. Eugen Gülker, von 1974 bis 1999 Lehrbeauftragter für das Arbeitsgebiet Instandhaltung am Lehrstuhl für Fabrikorganisation, nach schwerer Krankheit, aber dennoch für uns alle plötzlich, im Alter von 78 Jahren verstorben ist. Wir verlieren in ihm einen sehr geschätzten Hochschullehrer und engagierten Wissenschaftler, der mit fachlicher Kompetenz und Einsatzfreude, aber auch mit Menschlichkeit und Verständnis maßgeblich dazu beigetragen hat, ein neues Instandhaltungsverständnis in Forschung und Lehre zu etablieren. Dieses Engagement manifestiert sich auch in seinen Verdiensten um das InstandhaltungsForum der TU Dortmund, welches 2009 zum 13. Mal stattfand. Wir werden Herrn Prof. Dr. Gülker ein würdiges Andenken bewahren.

    Mit der Gründung der Graduate School of Logistics im Oktober 2009 gelang es eine Einrichtung zu etablieren, mit der die Aktivitäten der Graduate School of Production Engineering and Logistics mit der Konzentration auf das Arbeits- und Forschungsfeld der Logistik fortgeführt und ausgebaut werden können. Die Graduate School of Logistics versteht sich dabei als eine Einrichtung der TU Dortmund, die in enger Kooperation mit einschlägig tätigen Fakultäten der Universitäten Duisburg/Essen, Paderborn und Münster betrieben wird und in der junge Wissenschaftler interdisziplinär und standortübergreifend an Lösungen für spannende Forschungsaufgaben in der Logistik arbeiten. Durch eine wirtschaftsnahe Ausrichtung der Forschungsthemen wird dabei sichergestellt, dass die erzielten Ergebnisse eine hohe Anwendungsorientierung aufweisen.

    Ende Oktober verabschiedeten wir zudem Frau Gabriele Klimmer, unsere langjährige Sekretärin nach beinahe 16 Dienstjahren am Lehrstuhl für Fabrikorganisation in den wohlverdienten Ruhestand

  • 10 Jahre SFB 559

    In Projekten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) oder des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BmBF) wurden verschiedene Forschungsfragen der Fabrikorganisation anwendungsorientiert bearbeitet. Besonders hervorzuheben im Jahr 2008 ist der Sonderforschungsbereich 559, der sich in den vergangenen 10 Jahren aus interdisziplinärer Sicht mit Fragen der Modellierung großer Netze der Logistik beschäftigt hat und zu dessen erfolgreichem Abschluss der LFO mit einen Teilprojekten beigetragen hat.

    Im Bereich der Lehre konnte der Lehrstuhl u.a. ein e-Learning-Projekt akquirieren, in dem es darum geht, die Lehrinhalte zum industriellen Projektmanagement gemeinsam mit unserem neuen Lehrbeauftragten für dieses Thema – Dr. Frank Kühn – in innovativer Form aufzubereiten und zu vermitteln. Darüber hinaus wurden gemeinsam mit dem Bereich 2 des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML) wieder über 40 Studien- und Diplomarbeiten betreut, von denen die meisten in Kooperation mit Unternehmen bearbeitet wurden.

  • Umbenennung der Hochschule

    Der Senat der Universität Dortmund beschließt die Umbenennung der Hochschule in Technische Universität.

  • Start des Sonderforschungsbereiches 696

    Juli: Start des Sonderforschungsbereiches 696 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft. 5,5 Millionen stehen für die ersten vier von zwölf Jahren Forschung um die Wachstumsbranche Intralogistik bereit.

    November: Die Chinesische Akademie der Wissenschaften und das Institut für Industrietechnologie in Guangzhou ernennen Herrn Prof. Kuhn zum Ehrenvorsitzenden.

  • Neues Forschungsgebiet

    April:Rund 100 Experten aus Industrie und Wissenschaft trafen sich an der Technischen Universität Dortmund und eröffneten am Lehrstuhl für Fabrikorganisation den Diskurs zum neuen Forschungsgebiet „Anlaufmanagement fast ramp up“.

    Der Lehrstuhl bietet erstmal ein Kompaktseminar zur Computertechnik für Senioren an im neu errichteten Computerraum der Fakultät Maschinenbau (bis zu 30 Personen können an speziellen Computersystemen arbeiten).

    November: Ehrenprofessor für A. Kuhn an der Pekinger Universität für Wissenschaft und Technologie verliehen.

  • Emeritierung Dr.-Ing. Eugen Gülker

    Seit 1974 hat Herr Dr.-Ing. Eugen Gülker durch seine Lehrtätigkeit und Mitwirkung bei Forschungsvorhaben das Themengebiet der Instandhaltung am LFO vertreten. Im Oktober diesen Jahres wurde Herr Gülker emeritiert und bleibt dem Lehrstuhl weiter durch die Betreuung von laufenden Promotionen verbunden.

  • Sonderforschungsbereiches 559 „Modellierung großer Netze der Logistik“

    Die Universität Dortmund konnte 1998 den ersten Sonderforschungsbereich im Themengebiet Logistik einwerben. Prof. Kuhn ist Sprecher des Sonderforschungsbereiches, der unter Beteiligung der Fachbereiche Informatik, Maschinenbau, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie des Fraunhofer-Institutes für Materialfluss und Logistik stattfindet.

  • Umzug in das neue Maschinenbaugebäude am Campus Nord

    Im September 1996 wurde nach langer Planungszeit das neue Maschinenbaugebäude auf dem Campus Nord der Universität Dortmund fertiggestellt. Im Oktober bezog der Lehrstuhl für Fabrikorganisation gemeinsam mit vielen anderen Einrichtungen der Fakultät Maschinenbau seine neuen Räumlichkeiten. Mit der Zusammenlegung der zuvor über den Nord- und den Süd-Campus verteilten Forschungseinrichtungen und Hörsäle hat sich für die Fakultät nun die Möglichkeit einer engeren Kooperation auf allen Gebieten zum Nutzen der Studenten sowie im Sinne eines intensiveren und regelmäßigeren Gedankenaustausches der einzelnen Teilgebiete des Maschinenbaus ergeben

  • Erster Studentenaustausch mit Afrika

    Erstmals konnte mit der Universität Stellenbosch ein Studentenaustausch in Afrika organisiert werden. Der Lehrstuhl für Fabrikorganisation möchte diese Kooperation mit diesem aufstrebenden Land in Zukunft weiter ausbauen. Weitere Ziele unserer Austauschstudenten sind Dänemark, Finnland und Irland.

  • Übernahme des Lehrstuhls durch Prof. Kuhn

    Mit der Emeritierung von Professor Gerlach im März 1993 übernahm Professor Dr.-Ing. Axel Kuhn zunächst kommissarisch die Leitung des Lehrstuhls. Professor Kuhn ist neben Professor Jünemann Leiter des Fraunhoferinstitutes Materialfluss und Logistik (IML) in Dortmund. Damit wurde die Basis der engen Kooperation zwischen LFO und IML verbreitert, von der beide Seiten in hohem Maße profitieren.

    Professor Gerlach nahm in Peking die Ernennung zum Professor E.h. der Universität entgegen.

  • Rahmenpartnerschaftsabkommen mit der Beijing University

    Professor Gerlach unterzeichnet in Peking ein Rahmenpartnerschaftsabkommen mit der Beijing University of Science and Technology

    1985 Im Frühjahr fand auf Initiative von Professor Gülker zusammen mit dem Deutschen Komitee Instandhaltung (DKIH) das 1. Instandhaltungsforum des Lehrstuhls statt, zu dem fortan in zweijährigem Rhythmus eingeladen wird.

    In Peking halten Herr Professor Jünemann und Herr Professor Gerlach erste Seminare im Rahmen der Partnerschaft, in deren Verlauf mehrere Chinesen als Doktoranden nach Dortmund kommen.

  • Übernahme des Lehrstuhl durch Professor Gerlach

    Nach der Emeritierung von Herrn Professor Lindner erhielt Professor Gerlach, der gleichzeitig einen auswärtigen Ruf hatte, im April den Ruf auf den Lehrstuhl für Fabrikorganisation unter Einbeziehung des bisherigen Fachgebietes Produktionssteuerung.

  • Honorarprofessur Eugen Gülker

    Der Bereich Instandhaltung hatte am Lehrstuhl stets ein großes Gewicht. Daher erhielt Dr.-Ing. Eugen Gülker 1974 als Leiter Instandhaltung der Hoesch Hüttenwerke zunächst einen Lehrauftrag und später eine Honorarprofessur für dieses Themengebiet.

  • Fachgebiet Produktionssteuerung

    Dem Lehrstuhl wurde 1972 das Fachgebiet Produktionssteuerung mit eigener Professur zugeordnet, für die im Dezember 1972 Professor Dr.-Ing. Horst-Henning Gerlach den Ruf erhielt. Professor Gerlachs Aufgaben in Forschung und Lehre lagen zunächst auf den Gebieten Materialwesen, Stücklistensystematik, Sachnummerung und Terminwesen.

    Numerisch-analytische Methoden und Instrumente sowie deren Anwendungsmöglichkeiten wurden von Professor Gerlach in einer eigenständigen Operations Research-Vorlesung vermittelt.

  • Gründung des Lehrstuhls

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    Am 1. Oktober 1971 wurde der Lehrstuhl für Fabrikorganisation als erster Lehrstuhl der Abteilung Fertigungstechnik (jetzt: Fakultät Maschinenbau) gegründet. Der Lehrstuhl für Fabrikorganisation ist somit Gründungslehrstuhl der Fakultät Maschinenbau.

    Zum ersten Professor des Lehrstuhls für Fabrikorganisation wurde Professor Dipl.-Ing. Günter Lindner, damaliges Vorstandsmitglied der Demag AG, berufen. Professor Lindner war in den Jahren zuvor vom Gründungsrektor der Universität Dortmund, Professor Dr. Martin Schmeißer, zum Aufbau einer Abteilung Fertigungstechnik in ein Beratungsgremium berufen worden.
    Professor Lindner brachte von Beginn an die wichtige Praxisorientierung in die Ingenieurausbildung des Lehrstuhls ein. In den Anfangsjahren lag der Forschungsschwerpunkt in der Entwicklung anwendungsorientierter Methoden für die Fabrikanlagenplanung. Erfolge zeigten sich beim Aufbau betrieblicher Kennzahlen als Grundlage ständiger Planungsbereitschaft.
    Die in der Gründungszeit gesetzten Schwerpunkte bilden auch heute das Arbeitsfeld des Lehrstuhl für Fabrikorganisation:

    • Industrieorganisation
    • Fabrikplanung
    • Produktionskontrolle und Managementinformation
    • Führungstechniken
    • Werkstattplanung
    • Instandhaltung

LFO-Logos von 1971 bis heute