eQual – e-Qualifizierung für effiziente Logistikprozesse

13. Juli 2020

eQual – e-Qualifizierung für effiziente Logistikprozesse

eQuaL 2.0 ist ein Verbundprojekt im Rahmen des EffizienzClusters LogistikRuhr. Eingebettet in das Leitthema „Logistische Gestaltungskompetenz“ verfolgt das Projekt das Ziel, das Wissen über logistische Prozesse zu den Unternehmen und dort insbesondere zu den operativen Mitarbeitern zu bringen.

Es wird ein Qualifizierungssystem auf Basis von Prozesssimulationen entwickelt, das didaktisch, inhaltlich und technisch innovativ und unternehmensspezifisch adaptierbar ist. Hierdurch soll erreicht werden, dass in der betrieblichen Weiterbildung nicht nur Wissen vermittelt, sondern dass Wissen kollaborativ generiert wird.

Es wird ein Qualifizierungssystem auf Basis von Prozesssimulationen entwickelt, das didaktisch, inhaltlich und technisch innovativ und unternehmensspezifisch adaptierbar ist. Hierdurch soll erreicht werden, dass in der betrieblichen Weiterbildung nicht nur Wissen vermittelt, sondern dass Wissen kollaborativ generiert wird.

PROJEKTPARTNER

Dorma Holding GmbH & Co. KGaA

SimulationsDienstleistungsZentrum (SDZ) GmbH

Universität Duisburg-Essen

TU Dortmund

 

ZIEL DES VERBUNDPROJEKTS

In Zeiten technologischer Innovationen, dynamischer Märkte und individueller Leistungserstellung sind Unternehmen immer mehr gezwungen, mit dem Wandel Schritt zu halten. In diesem Zusammenhang stellt die Qualifizierung und die individuelle Kompetenzentwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein zentrales Bindeglied zwischen technologischer Innovation und Wissenstransfer dar. Die Qualifikation der Beschäftigten entscheidet über Güte von Innovationen, sowie deren optimale Anwendung und Weiterentwicklung. Jedoch sind die heutigen Qualifizierungsmaßnahmen in der betrieblichen Weiterbildung den neuen Anforderungen nicht gewachsen. Insbesondere stellt die Entwicklung logistischer Gestaltungskompetenz auch bei den operativen Mitarbeitern der Unternehmen eine zentrale Position im EffizienzCluster dar. Daher wird im Rahmen des Verbundprojekts eQuaL 2.0 ein Qualifizierungssystem entwickelt, das einerseits Inhalte und Methoden des logistischen Systems problembasiert identifiziert und anwendet und andererseits die Wissensvermittlung nach dem neuen Paradigma des lernerzentrierten, experimentellen und kontinuierlichen Lernens realisiert.

 

KONKRETE INNOVATION

Zur Erreichung des Gesamtziels des logistischen Qualifizierungssystems eQuaL 2.0 wird es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zunächst möglich gemacht problembasiert Lösungen mit einem experimentellen Ansatz nach dem Trial-and-Error-Prinzip zu erarbeiten. Dazu werden entsprechend komplexe Probleme in Modellen abgebildet um sie benutzerfreundlich und bedienerleicht experimentierbar zu machen. Zur weiteren Sensibilisierung und Vertiefung der Problemlösungskompetenz werden relevante Planspiele betriebsindividuell ausgearbeitet. Hierbei sind die gesamten Wertschöpfungsprozesse zu adressieren. Somit kann bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein effektives Lernen ermöglicht und eine Sensibilisierung insbesondere hinsichtlich schleichender Veränderungen erreicht werden. Die technische Infrastruktur wird dabei mit Web 2.0-Technologien nach dem Prinzip des verteilten Rechnens aufgebaut, wodurch die Anschaffung kostenintensiver Server und Computer vermieden wird. Somit wird ein neuartiges Qualifizierungssystem für die betriebliche Weiterbildung entwickelt, das didaktisch, inhaltlich und technisch innovativ und unternehmensspezifisch adaptierbar ist. Hierdurch soll erreicht werden, dass in der betrieblichen Weiterbildung nicht nur Wissen vermittelt, sondern dass Wissen kollaborativ generiert wird (konstruktivistischer Ansatz).

Hierzu wurde im Rahmen dieses Forschungsprojektes ein Vorgehensmodell des Störungsmanagements für den Mittelstand entwickelt und in einem Demonstrator prototypisch umgesetzt.

Mit einem durchgängigen Störungsmanagement werden erhebliche Effizienzsteigerungen der Prozesse erzielt und Störfolgekosten sowie wirtschaftliche Risiken gesenkt. Für weiterführende Informationen nutzen Sie bitte den Link zur Internetpräsenz des Projektes Flex-WFM.