1. Projekte
  2. Bachelorarbeiten
  3. Scoring: Nutzenbewertung von Services im Kontext ko-produzierter industrieller Services (BA/MA)

Scoring: Nutzenbewertung von Services im Kontext ko-produzierter industrieller Services (BA/MA)

Im Zuge der voranschreitenden Transformation, bedingt durch die Industrie 4.0, nimmt die Komplexität marktseitig geforderter industrieller Services zu. Eine Möglichkeit die Komplexität beherrschbar zu machen, ist der Zusammenschluss mehrerer Dienstleister in Servicenetzwerken oder auf Serviceplattformen. Dabei kann jedes Unternehmen, unter Fokussierung auf die eigene Kernkompetenz, Teil einer komplexeren Gesamtleistung werden. Dies bietet für die Dienstleister vor allem Kostenvorteile, da keine neuen oder neuartigen Wissensdomänen erschlossen werden müssen. Außerdem wird so auch das Geschäftsrisiko begrenzt. Durch die kollaborative Erbringung von komplexen Gesamtdienstleistungen profitieren auch die Kunden. Die Qualität der erbrachten Gesamtdienstleistung ist in der Regel höher, als die Qualität einer komplexen Gesamtleistung, bei der sich ein einzelner Dienstleister die Bereiche außerhalb seiner Wissensdomäne erst aneignen muss. Besonders kleine und mittelständische Dienstleister profitieren von der Teilerbringung industrieller Services. Auch im Kontext datengetriebener Services sind speziell KMU auf die Kollaboration mit Dienstleistern aus der IKT-Branche angewiesen.

Die Nutzenbewertung von Services ist aufgrund der inhärenten Eigenschaften und Merkmale von Services, wie der zeitliche Zusammenfall von Produktion und Konsumption, komplex. Durch die Erweiterung des Wertschöpfungssystems durch weitreichende Vernetzung und die Möglichkeiten der Ko-Produktion kommen bisherige Nutzenbewertungen an ihre Grenzen. In dieser Arbeit sollen:

  • Die Vorgehensmodelle und Methoden der Nutzenbewertung von Services recherchiert werden
  • Die Kriterien zur Bewertung des Nutzens von ko-produzierten Dienstleistungen identifiziert werden
  • Ein Vorgehensmodell zur Nutzenbewertung ko-produzierter Services konzipiert werden
  • Ein Best-Practice Leitfaden vorgeschlagen werden, mit dem sowohl Kunden, als auch Dienstleister den Nutzen von Services bewerten können

Voraussetzungen:

  • Studiengang: Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Logistik, Wirtschaftswissenschaften o.ä.
  • Interesse am Thema, Eigeninitiative, Selbstständigkeit
  • Gewünscht, aber nicht notwendig:
    • Vorkenntnisse im Bereich Industrie 4.0, Digitalisierung
    • Vorkenntnisse im Thema industrieller Services

Wir bieten:

  • Spannendes Thema in einem hochaktuellen Forschungsfeld
  • Gute Erreichbarkeit für organisatorische und inhaltliche Rückfragen
  • Regelmäßige Abstimmungstermine während der Betreuung
  • Gut strukturierte Formatvorlagen für die Ausarbeitung

Du suchst eine Arbeit über zukunftsträchtige Themen? Du hast Interesse an der Gestaltung der Zukunft von Wertschöpfung? Dann vereinbare gerne einen Termin mit uns! Der Umfang der Arbeit kann an die Art deiner Arbeit (BA/MA) angepasst werden. Ein zeitnaher Start ist möglich und gewünscht.

Betreuer/Kontakt:

Daniel Hefft

daniel.hefft@tu-dortmund.de

0231 755 5781

Jonas Eichholz

jonas.eichholz@tu-dortmund.de

0231 755 5765