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Matching: Recherche zu Möglichkeiten der Kategorisierung industrieller Services (BA/MA)

Services spielen für Industrieunternehmen eine immer wichtigere Rolle um sich wirtschaftlich am Markt zu behaupten. Gleichzeitig ist ein Trend in Richtung Co-Creation, der Zusammenarbeit verschiedener Unternehmen zum Erbringung einer Gesamtleistung zu erkennen. Hierdurch entsteht die Notwendigkeit, verschiedene Unternehmen zur gemeinsamen Erbringung von Services zusammen zu bringen. Während die Beschreibung von Produkten bzw. Produktkomponenten im Rahmen eines übergreifenden Herstellungsprozesses jedoch vergleichsweise einfach und seit Jahrzehnten etabliert ist, gibt es im Bereich der industriellen Services noch großen Handlungsbedarf. Eine gemeinsame Kommunikation wird erschwert, da gleiche Leistungen von verschiedenen Stakeholdern unterschiedlich beschreiben werde. Besonders an Schnittstellen, an denen die verschiedenen Services ineinandergreifen, kann es daher zu großen Problemen führen, was häufig zu Mehrarbeit oder Stillständen führt.

Im Rahmen dieser Arbeit soll daher untersucht werden, welche Möglichkeiten es gibt, industrielle Services zu beschrieben und in Kategorien einzuteilen. Dabei sollten verschiedene Ansätze bereits bestehender Systeme analysiert werden und nach Möglichkeit auf Services übertragen werden. Hierdurch soll es ermöglicht werden, dass sich verschiedene Stakeholder mit einer gemeinsamen Sprache über Services austauschen und somit auch über die Unternehmensgrenzen hinweg zusammenarbeiten können.

Dazu sollen in dieser Arbeit:

  • Die Grundlagen von Kategorisierungssystemen sowie industriellen Services erarbeitet,
  • Der aktuelle Stand der Technik und Forschung von Kategorisierungssystemen für Services erfasst,
  • Systeme aus anderen Bereichen analysiert und auf ihre Anwendbarkeit für industrielle Services untersucht,
  • Ein Modell zur Servicekategorisierung vorgeschlagen,
  • Und ggf. mit Praxispartnern aus dem Forschungsprojekt SealedServices validiert werden

Voraussetzungen:

  • Studium Wirt.-Ing./Logistik/Maschinenbau/(Wirt.-) Informatik o.ä.
  • Idealerweise Vorkenntnisse im Bereich Plattformen, Service-Engineering
  • Erfahrung mit Marktanalysen und Wirtschaftlichkeitsbewertungen
  • Motivation und Eigeninitiative

Wir bieten:

  • Interessantes Thema in einem relevanten Forschungsfeld
  • Gute Erreichbarkeit für organisatorische und inhaltliche Rückfragen
  • Möglichkeit für einen regelmäßigen Austausch
  • Offenheit für neue Impulse
  • Gut strukturierte Formatvorlagen für die Ausarbeitung

Bewerbung:

Ab sofort möglich, zeitnahe Bearbeitung erwünscht.

Bei Interesse melden Sie sich gern per Mail oder auch telefonisch.

Betreuer:

Jonas Eichholz, M.Sc

Mail: Jonas.Eichholz@tu-dortmund.de

Tel.: +49 (231) 755 – 5765