Market Intelligence: Analyse der Wettbewerbsarena von Plattformen im Kontext industrieller Services (PA/BA/MA)

Im Zuge der voranschreitenden Transformation, bedingt durch die Industrie 4.0, nimmt die Komplexität marktseitig geforderter industrieller Services zu. Eine Möglichkeit die Komplexität beherrschbar zu machen, ist der Zusammenschluss mehrerer Dienstleister in Servicenetzwerken oder auf Serviceplattformen. Dabei kann jedes Unternehmen, unter Fokussierung auf die eigene Kernkompetenz, Teil einer komplexeren Gesamtleistung werden. Dies bietet für die Dienstleister vor allem Kostenvorteile, da keine neuen oder neuartigen Wissensdomänen erschlossen werden müssen. Außerdem wird so auch das Geschäftsrisiko begrenzt. Durch die kollaborative Erbringung von komplexen Gesamtdienstleistungen profitieren auch die Kunden. Die Qualität der erbrachten Gesamtdienstleistung ist in der Regel höher, als die Qualität einer komplexen Gesamtleistung, bei der sich ein einzelner Dienstleister die Bereiche außerhalb seiner Wissensdomäne erst aneignen muss. Besonders kleine und mittelständische Dienstleister profitieren von der Teilerbringung industrieller Services. Auch im Kontext datengetriebener Services sind speziell KMU auf die Kollaboration mit Dienstleistern aus der IKT-Branche angewiesen.

Die Plattformlandschaft reicht von offenen branchenübergreifenden IoT-Plattformen großer Konzerne, bis hin zu spezialisierten, geschlossenen Wissensplattformen kleiner und mittelständischer Unternehmen. Um die Potenziale zum Aufbau eigener Plattformen oder zum Anschluss an bestehende Plattformen zu bestimmen, sollen in dieser Arbeit mit dem Fokus auf die kollaborative Erbringung und Entwicklung von Dienstleistungen:

  • Eine umfassende Marktrecherche zu bestehenden Plattformen im Kontext der industriellen Services durchgeführt werden
  • Potenziale für die Teilnahme von KMU an Plattformen und insbesondere die Eintrittsbarrieren untersucht werden
  • Potenziale abgeschätzt werden für den Aufbau eigener Plattformlösungen
  • Best Practices bei Plattformen in anderen industriellen Bereichen und auf B2C-Plattformen identifiziert werden

Voraussetzungen:

  • Studiengang: Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Logistik, o.ä.
  • Interesse am Thema, Eigeninitiative, Selbstständigkeit
  • Gewünscht, aber nicht notwendig:
    • Vorkenntnisse im Bereich Industrie 4.0, Digitalisierung
    • Vorkenntnisse im Thema industrieller Services

Wir bieten:

  • Spannendes Thema in einem hochaktuellen Forschungsfeld
  • Gute Erreichbarkeit für organisatorische und inhaltliche Rückfragen
  • Regelmäßige Abstimmungstermine während der Betreuung
  • Gut strukturierte Formatvorlagen für die Ausarbeitung

Du suchst eine Arbeit über zukunftsträchtige Themen? Du hast Interesse an der Gestaltung der Zukunft von Wertschöpfung? Dann vereinbare gerne einen Termin mit uns! Der Umfang der Arbeit kann an die Art deiner Arbeit (PA/BA/MA) angepasst werden. Ein zeitnaher Start ist möglich und gewünscht.

Betreuer:

Jonas Eichholz Daniel Hefft
jonas.eichholz@tu-dortmund.de daniel.hefft@tu-dortmund.de
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