Masterarbeit: Dezentrale Planungsansätze im Supply Chain Planning

6. März 2020

Begründet in der steigenden Komplexität und Dynamik des Wettbewerbs ergeben sich neue Anforderungen an die Planung und Steuerung von Supply Chains. Durch die fortschreitende Entwicklung neuer Technologien wie dem Internet der Dinge und Dienste, cyberphysischen Systemen und KI-Anwendungen lassen sich als Antwort hierauf neue Ansätze im mittel- bis kurzfristigen Supply Chain Planning entwerfen und umsetzen.

In Abgrenzung zu einer rein zentralen Optimierung und Planung in Wertschöpfungsnetzwerken lassen sich dezentrale Planungsansätze auf niedrigeren Systemebenen etablieren, welche eine dynamische und reaktivie Reaktion auf unvorhersehbare Ereignisse und komplexe Gesamtzusammenhänge ermöglichen sollen. Hierbei sind jedoch die globale Optimalität und die Einhaltung der übergeordneten Supply Chain Ziele kritisch zu beachten.

Im Rahmen der Masterarbeit soll die grundlegende Eignung von dezentralen Planungsansätzen untersucht werden. Hierbei sollen sowohl die theoretische Eignung als auch bestehende Lösungsansätze in Forschung und Praxis berücksichtigt werden. Durch die Definition von Anforderungen an eine dezentrale und dynamische Planung sowie das Aufzeigen eines beispielhaften Entwicklungs- und Konzeptionierungsansatzes soll die theoretische Analyse der Eignung praktisch ergänzt und konzeptionell umgesetzt werden.

Der genaue Themenumfang und die Zielsetzung der Masterarbeit können noch individuell angepasst werden. Der oder die Bearbeitende sollte idealerweise über Grundkenntnisse im Bereich des Supply Chain Managements verfügen. Die Arbeit kann ab sofort begonnen werden.

Bewerbungen können per E-Mail adressiert werden an:
Lorenz Kiebler, M.Sc.
Fraunhofer-Institut für Materiafluss und Logistik (IML)
Abteilung Supply Chain Engineering
Telefon: 0231 / 9743-198
E-Mail: lorenz.kiebler@iml.fraunhofer.de